ZVM Verbandsversammlung am 01.10.2018

01.10.2018

In der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes SPNV Münsterland (ZVM) wurde über den Sachstand von Infrastrukturprojekten im Münsterland berichtet.

An der Strecke Coesfeld – Dorsten laufen die Bauarbeiten zur Modernisierung und barrierefreien Erschließung der Stationen Reken und Maria Veen sowie zur Errichtung eines neuen Bahnsteiges in Klein Reken. Die DB Netz AG arbeitet parallel dazu an der Modernisierung der Stellwerkstechnik zwischen Essen und Borken sowie Dorsten und Coesfeld. Während für die Strecke Essen – Dorsten – Borken die elektronischen Stellwerke (ESTW) zum Fahrplanwechsel 2018/2019 in Betrieb gehen, soll die neue Technik für die Strecke von Dorsten nach Coesfeld nach Mitteilung der DB erst Ende 2019 in Betrieb gehen. Da die geplante Verlegung der Zugbegegnung von Maria Veen nach Reken erst mit dem neuen ESTW möglich ist, kann eine Bedienung der neuen Station Klein Reken ebenfalls erst Ende 2019 erfolgen.

Für den barrierefreien Ausbau der Station Bösensell liegt das Baurecht vor. Eine Vergabe der Baumaßnahmen ist noch nicht erfolgt. Die Modernisierung der Station soll nun voraussichtlich 2019 umgesetzt werden.

Zu den Planungen zur Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn wurde mitgeteilt, dass die Planungen zwischen Mettingen und Recke dahingehend angepasst werden, dass statt der bisher vorgesehenen Stationen Schlickelde (Gemeinde Mettingen) und Espel (Gemeinde Recke) mit einer jeweils nur stündlichen Bedienung nunmehr eine Station Schlickelde-Espel auf Gebiet der Gemeinde Mettingen vorgesehen wird. „Dieses bringt Vorteile für P+R-Nutzer aus dem weiteren Umfeld, das diese Station wie alle anderen im Halbstundentakt bedient werden kann,“ erklärte Verbandsvorsteher Dr. Klaus Effing. Die Planungen der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. 

Zur Verlängerung der RE 2 Düsseldorf – Münster nach Osnabrück, die für den Fahrplan 2020 ab Dezember 2019 vorgesehen ist, wurde berichtet, dass die Abstimmung des Fahrplans mit dem niedersächsischen Aufgabenträger läuft.