ZVM Verbandsversammlung am 11.04.2018

11.04.2018

In der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes SPNV Münsterland (ZVM) wurde der bisherige stellvertretende Verbandsvorsteher, Dr. Klaus Effing, Landrat des Kreises Steinfurt, für fünf Jahre zum neuen Verbandsvorsteher des Zweckverbandes gewählt. Er tritt die Nachfolge des bereits zum 31.12.2017 ausgeschiedenen und in den Ruhestand verabschiedeten Dr. Hermann Paßlick an. Als neuer erster Stellvertreter wurde Carsten Rehers, Planungsdezernent des Kreises Warendorf, gewählt. Zweiter Stellvertreter ist seit dem 01.08.2017 Robin Denstorff, Stadtbaurat in Münster.

 Verbandsvorsteher des ZVM

von links: 1. stv. Verbandsvorsteher Carsten Rehers, Verbandsvorsteher Dr. Klaus Effing, 2. stv. Verbandsvorsteher Robin Denstorff

Die Verbandsversammlung des ZVM hat zudem die Erstellung eines verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätskonzeptes mit dem Titel „Mobiles Münsterland“ befürwortet. Dieses war in einer vorangegangenen Mobilitätskonferenz mit dem Verkehrsminister Hendrik Wüst unter Leitung von Regierungspräsidentin Dorothee Feller und in einer Landrätekonferenz zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Münster entstanden. Die Impulse dafür gaben die beiden ZVM-Geschäftsführer Michael Geuckler und Gerrit Tranel.

„Vorhandene Projektideen für moderne öffentliche Verkehrsangebote könnten so gemeinsam mit neuen Projekten in ein regionales Gesamtkonzept zusammengeführt werden“, betonte der neu gewählte Verbandsvorsteher Dr. Effing. Ziel sei die Steigerung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Region Münsterland als Wohn- und Wirtschaftsstandort, auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.

Der Fraktionssprecher der SPD, Detlef Ommen, betonte zusammen mit seinem Kollegen von der CDU, Volker Jürgen Himmel: „Insbesondere für die verkehrlichen Beziehungen zwischen den Münsterlandkreisen und Münster ist ein flächendeckendes und zufriedenstellendes Angebot mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufrecht zu erhalten und zu verbessern.“ Darüber bestehe ein breiter Konsens im Münsterland. Neben den bestehenden Verkehrsträgern (Eisenbahn, Bus, Auto und Fahrrad) sollen auch die Elektromobilität und die Auswirkungen der Digitalisierung betrachtet werden. Gute Projektideen sollen schließlich über verschiedene Förderprogramme des Landes NRW unterstützt werden. Gespräche mit dem Verkehrsministerium wurden seitens der Landräte und des Oberbürgermeisters bereits geführt.